Die leckeren Kuchen der DDR Landfrauen

Ein Gedicht von Jens Gottschall
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Da ich ein leidenschaftlicher Kuchenesser bin, erinnere ich
mich gerne an die Backtradition der Landfrauen in der DDR zurück.
Zur Kirmes, zum Dorffest, oder für Familienfeiern wurde viel gebacken,
auch auf dem Dorf bei meiner Oma. Da hatte ich großes Glück.
Gebacken wurde auf großen Blechen. Die Landfrauen trafen sich
in einem Kuchenhaus und wählten ihre traditionellen Rezepturen aus.
Die eine backte Quarkkuchen und Butterkuchen, die andere
Streuselkuchen und Obstkuchen, die nächste Bienenstich und
Eierschecke... So entstand Kuchen für Kuchen. Es duftete in jeder Ecke.
Die fertigen Kuchenbleche wurden gestapelt und später in kleine
Rauten oder Quadrate geschnitten. Zum Verkosten ließ man sich nicht
zweimal bitten. Bunt gemischte Kuchenteller gab's dann zum Feste.
Und weil die Stückchen so klein waren, konnte man von jeder Sorte
probieren, das war das allerbeste. In einigen ostdeutschen
Gemeinden hält die Tradition auch heute noch an.
Man setzt das Backhandwerk fort, welches auf dem Land einst,
vor vielen vielen Jahren, mit großer Leidenschaft begann.

Informationen zum Gedicht: Die leckeren Kuchen der DDR Landfrauen

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10.07.2026
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