Begierde
wir schleichen
um uns im Kreis
lauern, speicheln
sind zu heiß
befangen im Verlangen
fallen wir über uns her
zwei Würgeschlangen
begieren sich zu sehr
du bist mir extrem nah
brennst mir auf meiner Haut
spür dich als akute Gefahr
alarmiert dich angesaugt
deine Stimme nah am Ohr
dein Atem in meinem Nacken
deine Zunge kriecht empor
spiegle deine Attacken
mein Puls rast auf deinen zu
fessle dich mit meinen Händen
schlängelst auf mir in Unruh
umzüngelte sündige Lenden
Herzen schlagen in Hälsen
Reiben verschwitzter Haut erregt
Brandung zerschellt an Felsen
beiden die Sekunde schlägt
wirfst mich raus
ziehst mich wieder rein
so sieht keine Beute aus
will dein Opfer sein
oh Andakonda würge mich
ich befehle dir, nicht aufzuhören
du weisst, ich kontrolliere dich
nur um dich zu beschwören
ich heb dich hoch aufs Podest
auf Armen und Beinen gestützt
bis du dich frei fallen lässt
abgestürzt, von mir beschützt
dein Schlangenleib zieht eine Spur
verewigt deine heilige Signatur
ich brenne in dich meine Gravur
wir erkennen daran unseren Schwur
immer wenn wir an uns denken
werden diese Insignien vibrieren
Erinnerungen, die wir uns schenkten
so können wir uns nie verlieren
© meteor 2026
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