die Knochen immer in der Mitte

Ein Gedicht von Joachim Rodehau
wohl auf dem Podest bald Sitte?


naja, fast immer

Das Skelett, recht leicht ja von Gestalt,
bestückt ja nur mit Knochen halt.
Bei der Leichtathletik vorteilhaft,
also ein Plus bei jeder Meisterschaft.

In vielen der Diziplinen gab`s Gold
aber nicht in allen blieb`s ihm da hold.
Sogar beim Hammerwerfen, nicht zu fassen,
dabei hat`s den nicht mal losgelassen.

Drum schlug man auch gemeinsam ein,
und ein Weltrekort sollt`s sogar sein.
Wie erwartet räumte es ständig ab,
die Siegerliste war mehr als knapp.

Nur beim Kugelstoßen ging`s in die Hose,
es blieb nur kurz, gebückt in Anfangspose.
Die Frage erübricht sich wohl, warum?
Das Kugelgewicht, die Knochen fiel`n um.

Ansonsten war`s mit Erfolg gekrönt,
hat sich mittlerweile schon dran gewöhnt.
Zur Olympiade will es sich nun wagen,
muss es nur beim Einzug ja Wäsche tragen.

Informationen zum Gedicht: die Knochen immer in der Mitte

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10.03.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Joachim Rodehau) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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