Die heilenden Tränen
Ein Gedicht von
Rotkehlchen
Ein Mensch, der keine Gefühle zeigt,
hat etwas Gravierendes erlebt.
Schaut man sich dessen Gesicht an,
ist dieses unbelebt.
Eine gleichgültige Maske versteckt die Regungen in sich
und ein gefühlsloser Schatten legt sich über dessen Gesicht.
Die Augen sehen einem stumpf an,
ohne einen liebevollen Glanz mit einem strahlenden Licht.
Dieses Licht strahlen alle gücklichen Menschen aus
und tragen es überall hinaus.
Doch wenn man in die heutige Gesellschaft schaut,
verhüllen viele ihre Gefühle in der Öffentlichkeit.
Denn angreifbar sind alle weit und breit,
so, dass es einem graut.
Die Gefühle zu zeigen macht einem verletzlich,
dabei ist dies dämlich.
Weinen überfordert oft allemann,
weil man damit vielmals nicht zurechtkommen kann.
Wer heuzutage weint, ist verletzbar und zeigt Schwäche,
doch eigentlich ist der andere in diesem Moment zu weit gegangen.
Wenn er danach nicht aufhört, auf ihn herumzuhacken,
hat er einen enormen Fehler begangen.
Er hat den anderen verletzt und sollte aufhören weiter zu bohren,
den ansonsten ist der gute Wille verloren.
Nicht umsonst sagt man, Tränen sind heilend
und lassen einem Frisches sehen.
Sie verarbeiten starke und nicht auffassende Gefühle mit ihrer Reinheit
und lassen uns voller neu gewonnener Energie weitergehen.
Wir sollten schätzen, dass wir Allzeit
dieses göttliche Geschenk in uns haben
und uns begleitet im Glück, sowie im Leid.
Das könnte Sie auch interessieren