"Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen"
-Fiktion –
Er neigt dazu, seine Mitmenschen
in Schubladen einzusortieren,
die einen als dumm abzustempeln,
andere wiederum zu idealisieren
und in den Himmel zu loben,
dabei entbehren seine Beurteilungen
jeglicher objektiven Grundlage.
Von Emotionen mitgerissen,
setzt gesunder Menschenverstand aus,
Schubladendenken bricht sich Bahn.
Seine Bewertungsparameter
sind willkürlich, beruhen einzig und allein
auf Sympathie oder Antipathie.
Hat er sich erst mal eine Meinung
über andere gebildet, rückt er
von diesem „Menschenbild“ nicht ab,
setzt stattdessen alles dran,
es zu festigen und zu rechtfertigen.
Er blickt entweder durch die
rosagetönte Brille der Sympathie
huldigend zu Menschen auf
oder durch die schwarzgetönte
abschätzig auf „Verurteilte“ herab.
An der Sichtweise gibt, s nichts zu rütteln,
weder im Guten noch im Bösen.
Auf die Art fühlt er sich den negativ
Beurteilten haushoch überlegen.
Bei den positiv Beurteilten versucht er,
sich durch Lobhudelei einzuschleimen,
um sich in deren Glanz zu sonnen
und sein „brüchiges“ Image zu polieren.
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