Die Blume

Ein Gedicht von Cristobald
Am Ackerrand
die Blume stand,
fast unsichtbar,
nur mir gewahr.

Meinen Blick zu ihr senken,
ihr volle Aufmerksamkeit schenken,
läßt mich die Sekunden genießen,
in der Zeit fließen.

Wird sie mich bemerken?
Werd ich sie stärken?
Wird sie ihren Blick zu mir heben,
und mit Aufmerksamkeit beleben?

Sie ist ohne Zweck und Ziel
und gibt dabei so viel;
stellt nur sich selber dar -
wer mag, der nimmt sie wahr.

Informationen zum Gedicht: Die Blume

167 mal gelesen
(Eine Person hat das Gedicht bewertet. Der Durchschnitt beträgt 5,0 von 5 Sternen)
-
28.02.2020
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Cristobald) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
Anzeige