Die alte Nähe

Ein Gedicht von Chandrika Wolkenstein
In deiner Gegenwart
wird etwas
noch immer still.

Das lange
unbehauste Etwas,
das sich einmal
bei dir ausruhen durfte.

Noch immer
dieses mühelose Verstehen.

Ein halber Satz.
Das kleine Lächeln
an der richtigen Stelle.

Für einen Augenblick
fällt das Vermissen
aus der Zeit.

Dann wieder
so viel Vertrautheit
ohne ein Dürfen.

Informationen zum Gedicht: Die alte Nähe

27.10.2026
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