Des Windes Hauch

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Des Windes Hauch

Noch hält der Traum die Zügel fest,
Die Nacht umklammert ganz mein Herz.
Das ist beileib' kein Friedensfest,
Wenn tief innen Erinnerungsschmerz.

Dann streicht mir doch des Windes Hauch
Verstohlen über mein Gesicht,
Erkühlt sogar den nackten Bauch
Und bringt den Augen wieder Licht.

Ja, so ersteht mir mancher Morgen,
Der Furchtgeschichten rasch vertreibt
Mir nimmt die allergrößten Sorgen,
Wenn Windhauch meine Augen reibt.


©Hans Hartmut Karg
2020

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Informationen zum Gedicht: Des Windes Hauch

28 mal gelesen
16.09.2020
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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