Der Tod spinnt seine Fäden
Strahlendes Licht war
dein Gruß an das Leben,
welches so bald
mit der Dunkelheit tauschte.
Konnte nicht lange
sein Leuchten dir geben,
wich schnell der Nacht,
die im Eiswinde rauschte.
Schicksale färbten schnell
deinen Geist,
warfen den Glauben,
die Freuden zurück.
Zeigten dir hämisch lachend,
was untergehen heißt,
lähmten dein Hoffen,
die Gedanken an Glück.
Traumgeschwärzt deine Tage
und die schlaflosen Nächte,
weilst jetzt im Dunkel
bei nagender Angst.
Schreist nach dem Tod,
der den Frieden dir brächte,
siehst im Spiegel des Schattens,
wie du zitterst und bangst.
Lauernd spinnt der Tod Fäden,
seine Knochenhand winkt,
und er ruft die verlorene Seele.
Hörst frohlockend Erlösung,
die vom Lichte dir singt,
und den Strick löst
von dürstender Kehle.
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