Der Tagedieb

Ein Gedicht von Lisa Nicolis
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Heut ließ ich meinen Tag bequem verlaufen.
Das schöne Wetter musst ich mir nicht kaufen.
Das Ringsum tauchte ein in meine Augen,
mit Dingen, die den wenigsten was taugen.

Gedanken, fast wie Bilder, mir versinken
im Nervgestrüpp des Sumpfs der Seelenbuchten.
Verfangen sich konfus in den Synapsen.
Verpixelt sie im Oberstüble tapsen.
hin in das Innre dieses dunklen Labyrints
meines so tagesübermüden Graugewinds.

Die Nacht ist da,
die Bilder, sie verblassen,
erblassen,
blassen,
blasse,
blass,
bla,
bla,


© Lisa Nicolis

Informationen zum Gedicht: Der Tagedieb

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23.03.2026
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