Der Sturm

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
-1-
Der aufbrausende Sturm
verhält sich wie im Wahn,
er reißt vom Kirchenturm
herab den Wetterhahn.
-2-
Durch des Windes Tosen
entlang am Wegesrand
wirbeln Cola-Dosen
durch sturmgepeitschtes Land.
-3-
Wolken fliehen vorm Wind,
der stolze Bäume bricht,
ehe der Tag verrinnt
zeigt sich am Himmel Licht.
-4-
Der dichte Wolkenstau
hat sich nun aufgelöst,
so dass ein Blitzeblau
sich gleich darauf entblößt.

Informationen zum Gedicht: Der Sturm

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20.03.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.