Der Strand im Wintertraum
Ein Gedicht von
Claudia Behrndt
Am wilden Strand steht er allein,
aus Nähe wird er warm und fein.
Die Vögel rücken eng heran
und halten sich, so gut sie kann.
Der Sturm singt laut vorm offenen Meer,
der Blitz ruft ferne Träume her.
Doch Nähe steht wie stilles Licht
und fürchtet selbst das Dunkel nicht.
Kein Schnee fällt aus der grauen Zeit,
doch die Herzen bauen Zärtlichkeit.
Wo Nähe ruht im leisen Raum,
versinkt der Strand im Wintertraum.
Oder:
Kein Schnee fällt aus der grauen Zeit,
doch Herzen bauen Wärme weit.
Wo Nähe wächst im kleinsten Raum,
wird selbst der Strand zum Wintertraum.
© Claudia Behrndt
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