Der September
Ein Gedicht von
Toralf Neher
Morgens die Jacke mit dem Kragen,
Mittags eine kurze Hose.
Nachmittags, kann ich es wagen,
Pfefferkuchen aus der Dose.
Abends dann auf der Terrasse,
Kerzenlicht in lauer Luft.
Gibt es Glühwein aus der Tasse,
mit einem winterlichen Duft.
Selbst die Mücke die uns sticht,
ist doch leicht verwirrt.
Denn aus ihrer Sicht,
hat die Natur sich hier geirrt.
Immer geht es hin und her,
dafür sind wir nicht bereit.
Eins vermissen wir doch sehr,
das Gleichgewicht der Jahreszeit.
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