Der schelmische April

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Der April spaziert durchs Land,
mit Regenhut in frecher Hand.
Er pfeift dem Wind ein freches Lied
und jagd die Wolken, die er zieht.

Mal lacht die Sonn im goldnen Schein,
mal platscht der Regen frech herein.
Der Garten tanzt im Frühlingsschritt -
der April lacht und macht gern mit.

Die Tulpe nickt im bunten Beet,
weil Wind durch ihre Blätter weht.
Der April zwinkert leis und spricht:
"Ein bisschen Spaß vergeht euch nicht."

Doch eh man denkt, der Spuk sei aus,
zieht Sonnenglanz durchs Wolkenhaus.
Dann blüht die Welt in hellem Kleid -
der Frühling lacht: "Jetzt ist es Zeit!"

Dann ruft die Welt im warmen Licht:
"Der Frühling bleibt - vergiss mich nicht!"

10.04.2026

Informationen zum Gedicht: Der schelmische April

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10.04.2026
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