Der Meister

Ein Gedicht von Klaus Lutz
Der Meister ist wieder am Werk! Er ist in der
Folterkammer seines Lärms. Der Gott der
Finsternis. Der Quäler mit Terror: „Mit
Klamauk! Mit Randale! Mit Krawall!“ Damit,
lebt er in seiner Bude. Da, ist er der Zauberer.
Da zerstört er die Sprache: „Die Liebe der
Welt! Den Geist der Wahrheit! Die Seele der
Kunst!“ Nur mit Lärm. Das ist sein Reich. Am
Ende, besiegt er damit die Welt!

Der Meister ist wieder am Werk! Er ist in dem
Raum seines Wahnsinns. Der Fiesling ohne
Gnade. Der Horror der Hölle: „Mit Hass! Mit
Streit! Mit Krieg! Damit vegetiert er in seinem
Käfig. Da ist er der Macher. Da bekriegt er die
Kultur. Das Denken der Kreativen. Das Wissen
der Sieger. Die Träume der Künstler. Nur mit
Rabautz. Das ist sein Schatz. Mit Spass,
zerstört er damit das Leben!

Der Meister ist wieder an Werk! Er ist im
Theater seiner Krankheit. Das Monster ohne
Gesicht. Der Herr der Kriege: „Mit Lügen! Mit
Radau! Mit Chaos!“ Damit spielt er in seinem
Loch. Da ist er der Boss. Da betrügt er die
Armen: „Die Bettler der Worte! Die Engel der
Kranken! Die Tänzer der Stillen!“ Nur mit
Krach. Das ist sein Paradies. Nur so sieht er
noch Freude!

Die Heimat des Meisters. Sein Eden mit
Folterstube. Sein Raum des Wahnsinns. Sein
Theater der Krankheit. Jeden Tag zeigt es
Terror. Mit nur einer Kunst: „Mit Klamauk! Mit
Krawall! Mit Spektakel!“ Kalt wie sein Geist.
Kein Licht. Keine Worte Die Hand des Teufels.
Seine Welt: „Der Lärm! Die Kriege! Das
Werk des Chaos!“ Nur eine Wohnung. Mehr
braucht der Trottel dazu nicht!

(C)Klaus Lutz



Ps. Am 16.3.2022 um 15:35 Uhr
die Copyrights gesichert!

Informationen zum Gedicht: Der Meister

24 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
15.05.2022
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.
Anzeige