Der Mathelehrer

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
„Marie, mein Schatz, erkläre mir,
wer ist denn der Verehrer?“
„Du meinst den Mann an unserer Tür?
Das ist mein Mathelehrer.“

Die Sorgenfalten glätten sich,
doch der Papa ist hellwach.
„Ach, das wusste ich gar nicht,
bist du in Mathe schwach?“

„Er kennt sich nicht nur in Mathe aus,
zeigt mir so dies und das.
Meistens lernen wir außer Haus,
das macht mir richtig Spaß.

Er ist ganz ohne Zweifel,
und ein vielseitiges Genie.
Auf unserem Ausflug, in die Eifel,
bekam ich Nachhilfe in Biologie.

Manchmal machen wir auch Sport,
denn Ausdauer ist sehr wichtig.
An einem ruhigen, stillen Ort,
entspannen wir uns dann richtig.

Er hat mir so viel beigebracht“,
Marie unterdrückt ein Schmunzeln,
„und ist sehr auf mein Wohl bedacht.
Du musst die Stirn nicht runzeln.“

Informationen zum Gedicht: Der Mathelehrer

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02.05.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gudrun Nagel-Wiemer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.