Der König

Ein Gedicht von Martin Vieth
Alt und gebrechlich der König,
Sein Heer zum Schutze bereit,
Stark er sich gibt, gewöhnlich,
Doch nun sein Ende sich zeigt.

Angreifbar für alle Demagogen
Die den Fall herbeiführen wollen,
Hetzen, hetzen, dass Volk belogen,
Vorher auf Knien Untertänigkeit zollen.

Doch stark sein Heer im Innern,
Unantastbar bis über den Tod,
Gibt es kein jämmerliches wimmern,
Niemals im Reich die Hungersnot.

Freiheit ist des Volkes Elixier,
Dafür des Kampfes Willen bereit,
Verachtung der heimtückischen Gier
Des Volkes Knechtung befreit!

© Martin Vieth – 27.06.2017

Informationen zum Gedicht: Der König

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11.07.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Martin Vieth) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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