Der kleine Schalk

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Der kleine Schalk

Der Schalk sitzt oft in meinem Nacken,
Den Graupelz er verjagen will,
Ihn kräftig so beim Schopfe packen,
Damit er Ruhe gibt – und still!

Was wär' der Schalk denn ohne mich,
Würd' nicht zum Tanzen ich ihn wecken,
Damit er freudig packt auch Dich –
Wir unter einer Decke stecken...

So bleiben meine Freuden Deine,
Wenn sprachmunter die Lüste kreisen.
Sie lassen neue Lichter scheinen,
Dürfen auf Heiterkeit verweisen.

Verdient haben in kurzem Leben
Wir es, dass die Lachfalten bleiben
Und uns so wieder Kräfte geben,
Wenn wir dem Lachen uns verschreiben.

Der kleine Schalk befreit zum Geben
Zwanglos und führt das Lächeln ein,
Würzt so reichlich Beruf und Streben,
Führt in das Tagwerk uns hinein.


©Hans Hartmut Karg
2021

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Informationen zum Gedicht: Der kleine Schalk

48 mal gelesen
20.08.2021
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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