Der Kläffer

Ein Gedicht von Ernestine Freifrau v
Ich meine hier nicht den Hund,
der ständig lauthals bellt,
ein Typ der alle Nachbarn stört,
weil er denkt, ihm gehört die Welt.

Leider gibt es auch Menschen,
die den Hunden nachäffen,
d.h. jede Gelegenheit nutzen,
um täglich, wie wild zu kläffen.

Vermutlich wollen Sie
auf Etwas aufmerksam machen,
das kann sehr Ernstes sein,
aber auch Dinge zum totlachen.

Was hilft eigentlich kläffen,
bei Problemen in dieser Welt?
Ich sehe, Kläffer sind da oft,
auf sich allein gestellt.

Natürlich muss es auch
progressive Nörgler geben,
denn sie legen ihren Daumen,
in die Wunden vom Leben.

Sinnvolles Kläffen erfüllt so
einen sinnvollen Zweck,
den es läutet die Glocken,
zum nötigen Wahrheitsscheck.

(c) Ernestine Freifrau von Mollwitz




mageba

Informationen zum Gedicht: Der Kläffer

2 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
13.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ernestine Freifrau v) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
Anzeige