Der erste Tag im Juni

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Der erste Tag im Juni,
könnte nicht schöner sein.
Ich öffne gleich das Fenster
und lass´ die Sonne rein.

Mein Blick fällt in den Garten,
ich sehe Nachbars Katze.
Sie liegt auf der Terrasse
und schleckt an ihrer Tatze.

Was hat sie nur im Sinn,
möchte sie bei uns fischen?
Geh nicht an den Gartenteich,
lass´ dich nicht erwischen...

Es duftet schon nach Kaffee
und frischem Hefezopf.
Mir schwirrt dieser Vierzeiler,
seit fünf Uhr durch den Kopf.

Bevor ich mir den Kaffee hole
und mein Frühstück esse,
schreibe ich ihn noch auf,
damit ich ihn nicht vergesse.

Nun sitze ich am Schreibtisch,
bei schönstem Sonnenlicht,
und aus den vier Zeilen,
wird ruckzuck ein Gedicht.

Informationen zum Gedicht: Der erste Tag im Juni

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01.06.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gudrun Nagel-Wiemer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.