Der erste Funke
Ein Gedicht von
Claudia Behrndt
Wie kann ich lieben? Frag ich leis.
Vielleicht beginnt es Schritt für Schritt.
Ein Funke wärmt das innere Eis
und nimmt ein Stück der Zweifel mit.
So vieles wirkt noch durcheinand,
doch manchmal hilft ein Atemzug.
Ein kleiner Mut wird langsam Stand
und wandelt Furcht in neuen Hug.
Und du, der diese Zeilen liest,
erkennst vielleicht, wohin ich geh.
Ein zartes Licht, das nie ganz mies,
begleitet mich durch Nacht und Weh.
Und wenn ein neuer Morgen naht,
dann geht ein kleines Licht voran.
Es wächst in mir, wird Weg und Saat,
zeigt still, was ich noch werden kann.
© Claudia Behrndt
(Gedicht von ´2002)
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