Der erste Atem des Sommers
Ein Gedicht von
Claudia Behrndt
Der erste Atem des Sommers weht,
so leise, dass man ihn kaum versteht.
Ein Hauch aus Licht und warmen Grün,
lässt müde Winterträume blühn.
Er streift die Dächer, küsst das Land,
legt zarten Glanz auf jede Hand.
Und wer ganz still im Herzen lauscht,
spürt, wie die Welt sich neu berauscht.
Die Blumen recken sich zum Licht,
der Morgen trägt ein helles Gesicht.
Und über Felder, Wald und Fluss,
zieht leise Freude ihren Kuss.
Und alles was noch still und klein,
beginnt zu leuchten, warm und rein.
Der Sommer atmet sanft heran
und öffnet neues Leben dann.
Ein Flüstern nur – doch voller Kraft,
dass Hoffnung in die Tage schafft.
© Claudia Behrndt
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