Der Bär

Ein Gedicht von Hans Josef Rommerskirchen
Kinder kennt ihr schon die Mär,
von dem kleinen Dicken Bär,
der nicht erwachsen werden wollte ,
sich vor trotz am Boden rollte.
Der ob's warm oder auch kalt,
lebte immer schon im Wald,
seine Nase war stets weiß,
im Winter dann bei Schnee und Eis.
Wie er doch die Bienchen neckte,
wenn er ihren Honig schleckte,
Manchmal lag er faul herum,
und er schnarchte mit Gebrumm.
Bäume konnte er erklimmen,
tauchen konnte er, und schwimmen,
auch Kirschen aß er viel und gern,
und verspeiste sie samt Kern.
Hin und wieder fing er sich,
aus dem Bach auch einen Fisch,
Manchmal spielte er gar Schach,
oder schwamm herum im Bach.
Im Sommer in der Hitze Glut,
trug er einen großen Hut.
Einen Salto schlug er auch,
landete meist auf dem Bauch,
und er jauchzte mit vergnügen.
Denkt ihr nun ich würde lügen?.
Nein ein Vöglein hat zuvor,
es leis' geflüstert mir ins Ohr.

© Hans-Josef Rommerskirchen

Informationen zum Gedicht: Der Bär

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17.06.2014
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