Der Apfel und die Gier

Ein Gedicht von Ernestine Freifrau v
Eine Familie wollte auf Reisen gehen,
ein Blumengießer war schon bestellt.
Bei der Schlüsselübergabe wurde noch
mal Alles besprochen.
Eine Belohnung für den fleißigen Gießer
war schon fest geplant.
Leider schnökerte dieser gerne im Haus.
Aus einer Obstkiste des Hausherren
stahl er sogar einen Apfel....
Bei seiner Schnökerei im Keller vergaß er dann,
beim zweiten Hausbesuch, das Licht auszuschalten.
Einen Apfel hatte er wieder im Gepäck.
Er nahm es mit der Losung:
,,Geh nie mit leeren Händen"sehr ernst.
Durch die mehrtägige Dauerbeleuchtung mit
einer alten Glühbirne kam es dann im Haus
leider zu einem fürchterlichen Brand.
Beim dritten Hausbesuch sah der Gießer schon
von weitem den Rauch und die Flammen.
Die alarmierte Feuerwehr konnte nichts mehr retten.
Das Haus und die schönen Äpfel waren futsch.

(c) Ernestine Freifrau von Mollwitz

25. Sept. 2026





mageba

Informationen zum Gedicht: Der Apfel und die Gier

11.10.2026
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