Das Wunder aus der Frühlingserde
Ein Gedicht von
Peter Leitheim
Dies ist des Frühlings Weg.
Es war Zuhause nahe dem Teich
die Wolken hoch am Horizonte gleiten,
vom Kirchturm laut erscholl verheißungsreich
mit süßem Ton das Kirchturm läuten.
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Wie schmelzend` Silber glitzert Teich - einher
zwei Enten schwammen auf des Teiches Spiegel,
ein Elsterpaar flog durch das Lüfte Meer
im Taktschlag ihrer schwarzen Flügel.
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Entfesselt scheint des Frühlings Kraft
die Wiese grün – Baumsäfte, tropfen,
bald alles webt und treibt und schafft
den Specht hör ich am Baumstamm klopfen.
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Dem Rain entlang entsteigt des Ackers Duft
vom Himmel her strömt Sonnenfülle,
ein Frühlingshauch durchwebt die Luft
vertreibt im Flug des Winters letzte Hülle.
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Und sieh am Baum - Knospen bereit
das endlich Grün der Wald nun werde,
entfalten sich zur Frühlingszeit
die Saat des Korns erwacht aus feuchter Erde.
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Leitheim-Gedichte
für meine Freunde der NMI
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