Das Versprechen

Ein Gedicht von Marcel Strömer
Rosen, Lilien, Fiolen
schweigen der Liebe

Ob nun leben oder sterben
Der Sinn grünet ewig,
während der Zweck verblüht
Angst lebt in Stacheln
flammender als Lust
betörender wie Blut
Uns der Welt
Gottatem verbindend
befriedend und segnend
das Tiefste mit allem Sein

Rosen, Lilien, Fiolen
schweigen der Liebe

Wenn sie noch träumen
arglos im Wesen
vom Tau der ersten Stunde
so unsterblich versunken
taumelnd zurück ins Gold
Selige Knospen der Unschuld
an Mutter Brust erwachend
dort in der Freiheit
Edens erlöster Traum
hält ein Vesprechen
bewahrt inbrünstig
wohlweislich
ihm liegts an
Anmut, Größe und Reichtum

Rosen, Lilien, Fiolen
schweigen der Liebe



© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 05.05.2019]

Informationen zum Gedicht: Das Versprechen

94 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
05.05.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Marcel Strömer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
Anzeige