Das unterbrochene "Schnarchkonzert"

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
Kaum dass Max im Bette liegt,
sich in Decke, Kissen schmiegt
fallen müde Augen zu,
doch bleibt aus gewünschte Ruh.

Senkrecht steht im Bette bald
seine Frau, ihr Blut aufwallt
Max ein "Sägewerk" betreibt,
über Stunden busy bleibt.

Sie liegt wach, nervös sie flucht,
alles Mögliche versucht,
Max nicht nur aufzuwecken,
sondern auch zu erschrecken.

Der Waschlappen ist nasskalt,
Max kriegt ihn zu spüren bald,
groß der Schreck und auch sein Groll,
er hat von ihr die Nase voll.

Es ist mitten in der Nacht,
hell der Mond am Himmel lacht,
Max schnarcht nun im Mondenschein
auf dem Balkon für sich allein.

Informationen zum Gedicht: Das unterbrochene "Schnarchkonzert"

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20.07.2022
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.
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