Das neue Licht

Ein Gedicht von Marcel Strömer
Wir warfen uns in die Tränen
Schifften mit Macht in die Häfen der Metropolen
Von dort hörte man uns besser schreien
Unsere Augen stahlen das faule Gold der Blender
So entflammt überlief es fortan die Landzungen
Eilte von Mauer zu Wächter, von Gesetz zu Richter
Taub waren die Ohren, nun aber mußten sie
sich der Wahrheit beugen
Gefaltet die Hände zum Fluch, das war unsere Faust
Weil wir es satt hatten nach Gerechtigkeit zu hungern
Wir gaben den Befehl zum Entern
Die Pfeile flogen aus Herz- und Kreuzbogen
Katapultieren ins Mark und in die Zellen der Verdammten
Wir nannten uns Sternenfänger und sendeten
das Licht der neuen Hoffnung in die Welt



© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 16.04.2019]

Informationen zum Gedicht: Das neue Licht

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15.04.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Marcel Strömer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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