Das kalte Toxin deiner Liebe

Ein Gedicht von Cora Hepp
Meine Worte liegen vergraben unter Schnee,
deine liegen frei in einer Lüge die ich nicht versteh‘.
Kalte Flocken treffen auf die Stellen,
wo deine Küsse landeten im Schnellen.
Kann sie nicht vergessen oder leugnen,
meine Haut trägt die Spuren und kann es bezeugen.

Sowie schnell, wie du kamst,
verschwand Alles, dass du in Besitz nahmst.
Die Freunde, die Familie und mich,
fand man danach immer nicht.

Verwelkte Rosen und ein Ring als Versprechen,
dass du schon geplant hattest zu brechen.
Der Tag an dem wir wurden eins,
war klar, jetzt ist das Leben vorbei,
jedenfalls meins.

Jetzt lieg ich da, ganz still ohne dich.
Du stehst über mir mit der Flasche, ganz dicht.
Meine Augen sind zu wie sies immer waren,
als wir noch redeten nach deinen harten Tagen.
Doch jetzt rede ich nicht mehr,
ich schweige bis du kommst in das Höllenmeer

Informationen zum Gedicht: Das kalte Toxin deiner Liebe

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26.03.2026
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