Das Kätzchen

Ein Gedicht von Toralf Neher
Ein Traum ist unsere Miezekatze,
was die so alles kann.
Fliegen fängt sie mit der Tatze
und ein Mäuschen dann und wann.

Sie hat es schon sehr früh verstanden,
sich ins rechte Licht zu rücken.
Stolz kann sie bei jedem landen,
mit ihrem Schnurren die Welt verzücken.

Natürlich wird das Kätzchen,
überall herumgetragen.
Mit ihrem süßen weißen Lätzchen,
schließlich hat sie hier das Sagen.

Wenn das Essen ihr nicht schmeckt,
das ist doch die reinste Qual.
Die Nase sie zu Frauchen reckt,
wofür hat man Personal.

Das Schläfchen auf dem Seidendeckchen,
ist besonders fein.
Zufrieden schnurren im warmen Eckchen,
ein bisschen Luxus muß schon sein.

Spielen will nun das Miezekätzchen,
nun geht es in den Garten.
Ungeduldig knurrt das Schätzchen,
wie lange soll ich denn noch warten.

Wenn ihr nun denkt die treibts zu bunt,
dann müsst ihr eines wissen.
Kauft euch lieber einen Hund,
doch werdet ihr das schnurren,
trotzdem bald vermissen.

Informationen zum Gedicht: Das Kätzchen

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19.06.2026
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