Das Fröschlein

Ein Gedicht von Rolf Gerhard Grebener
An einem warmen Frühlingstag sitzt Frau Frosch am Teich.
Sie ist dran in diesem Jahr mit ihrem ersten Laich.
Die Zeit dafür ist wunderbar, es fällt ein warmer Regen.
Warum soll ich, so schimpft Frau Frosch, tausende Eierlegen.
Des Fröschlein´s Starrsinn macht es blind vor jeglicher Gefahr.
Und schon ist sie im Hals von Meister Adebar.
Das Schicksal nimmt jetzt seinen Lauf, dem Fröschlein wird es klar,
es kommt immer wie es kommt, und niemals wie es war.

Rolf Grebener

Informationen zum Gedicht: Das Fröschlein

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30.12.2022
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Rolf Gerhard Grebener) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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