Das Echo der Jahrtausende
Ein Gedicht von
Peter Leitheim
Im großen Strom, der Zeit verweht
die Weisheit alter Kulturen steht.
Sie blickten hoch zum Sternenzelt,
um zu verstehen, was die Welt.
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Das alte Wissen, in Schriften, in Stein bewahrt,
hat sich mit unsrer Gegenwart gepaart.
Und durch die Jahrhunderte, ganz weit,
bricht sich ein Klang in unsrer Zeit.
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Es ist die Orgel, die frohlockent dröhnt,
und uns mit Bachs Oratorium versöhnt.
Die tiefen Pfeifen rufen laut und hehr,
wie Wellen auf dem großen Weltenmeer.
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Die Posaunen der Erkenntnis stimmen ein,
sie brechen starr durch jeden falschen Schein.
Sie fragen nach der Wahrheit, nach dem Sinn,
und tragen uns zur reinen Einsicht hin.
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Kein lautes Wort, kein Medienstreit,
zerstört den Frieden dieser Zeit.
Denn unerschöpflich ist des Geistes Macht,
ein freier Gedanke, der im Licht erwacht.
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Er fließt als Wort durch das digitale Netz,
vorbei an Vorurteil und starrem Gesetz.
Er rüttelt auf, verändert Stück für Stück,
und bringt den Menschen dem Mensch Geschick zur
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So fließt die Zeit, ein ewiger, klarer Strom,
vom alten Tempel bis zum Netzes - Dom.
Die Kunst reicht uns die schöpfend Hand,
und knüpft ein festes, unzertrennlches Band.
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Wir halten fest an Liebe, Licht und Mut,
weil in der Kunst der wahre Segen ruht.
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