Das bleibende Werk

Ein Gedicht von Soso
Ein Bild zu malen, ein Werk zu schaffen,
etwas, das bleibt,
den Künstler immerwährend umtreibt.
Mit Farben zu hantieren,
mit Pinsel und Spachtel jonglieren,
blau und grün, gelb und rot,
weiß dazu, der Pinsel mit Schwung
über die Leinwand geführt.

Der Künstler seine Stirne kraust,
das Hin und her und Kreuz und Quer
ihm nicht gefällt.
Das Werk wird auf den Kopf gestellt,
ob es wohl auch anders herum geht?
Nein, so geht das nicht,
die Farbe von der Leinwand gewischt.
Der Künstler mag es lieber doch dezent,
schwarz und weiß, mit etwas grau,
dass man auch die Kunst erkennt!

Er nun auf der Leiter steht,
die Farbe kommt von oben drauf,
der Künstler weiß wie so was geht.
Der letzte Pinselstrich wird gemacht,
das Werk vollbracht.
Es hängt nun an der Wand,
das Bild, das bleibt,
erschaffen von des Künstlers Hand.

(s. Bildgedicht)
14.02.2020 © Soso

Informationen zum Gedicht: Das bleibende Werk

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14.02.2020
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Soso) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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