Das alte Leben

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Das alte Leben

Erwacht mit den lähmenden Händen
Und dem Druck auf Gehirn und Blase
Liege ich zwischen den Wänden,
Wo weder Pokale noch Vase.

Nur liegend vermag so die Zeit
In raschem Flug zu verwehen,
Denn ohne Hader und Streit
Kann so mein Leben vergehen.

Erinnerung an Jugend und Kindheit,
An Berufe und frühes Gelingen
Sind mir immer noch jene Freiheit,
Mit der schöne Lieder erklingen.

Keiner, der daran interessiert.
Vergangen sind jene Zeiten,
Als Sinnen viel Liebe geführt,
Um aufs Leben uns vorzubereiten.

Die Einsamkeit drückt auf die Seele,
Mit der späte Tage sich neigen,
Wo sich das Gedächtnis nur stehle
Ins Licht voller Lieder und Geigen.


©Hans Hartmut Karg
2019

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Informationen zum Gedicht: Das alte Leben

36 mal gelesen
22.01.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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