Das Alphabet der Wildnis

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Der Ameisenbär folgt einer fremden Spur,
der Bison rennt - ein Riese der Natur.
Das Chamäleon versteckt sich im Revier,
der Dingo heult - ein wildes, freies Tier

Der Elefant trötet wie ein Orchester,
der Flamingo stolz – ein echter Bester.
Die Giraffe reckt den Hals empor zum Licht,
das Hippo badet, was der Schlamm verspricht.

Der Igel piekt - wer ihn berührt, der schreit,
der Jaguar schleicht durch Schatten weit und breit.
Das Känguru hüpft froh von Stein zu Stein,
der Lemur tanzt im hellen Mondenschein.

Der Mungo flitzt wie Pfeil durch Feld und Bogen,
das Nashorn kommt gepanzert stolz und gewogen.
Der Orang-Utan ist freundlich, klug und sacht,
der Panda isst, bis er die letzte Pause macht.

Die Qualle schwebt durchs Aquarium fein,
der Rabe stiehlt – so muss sein Leben sein.
Die Schlange gleitet lautlos, kühl und stolz,
Der Tiger schleicht sich durch das dunkle Holz.

Der Uhu spät mit Augen groß wie Teller,
der Vogel Strauß rennt einfach immer schneller.
Der Wolf durchstreift das Gehege still,
das Xerus Eichhörnchen stets Erdnüsse will.

Der Yak ist flauschig, zottelig und cool,
das Zebra glänzt – das Stylishste im Pool.

© Claudia Behrndt
14.09.2025

Informationen zum Gedicht: Das Alphabet der Wildnis

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18.12.2025
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