Dahin

Ein Gedicht von Hans Witteborg
Dahin

Meine einst´ge Fröhlichkeit
ach, wo bist du nur geblieben,
alles was ich konnte lieben
liegt so fern und ist so weit

Dahin, dahin, ich weiß nicht wo
Trübsinn legt sich auf die Seele.
Und ich mir nicht mehr verhehle,
dass ich nicht darüber froh.

Könnt Vergangenes ich halten
trotz, dass es nicht alles schön
mit mehr Abstand es zu sehen
ließ ich drüber Milde walten.

Dahin – ich hab´ viel eingebüßt.
was an Lebenslust geblieben
klitzeklein wird es geschrieben,
was das Leben mir versüßt!

Doch indem ichs ´s niederschreibe
erkenn´ ich meine Niedertracht,
bin heute fröhlich aufgewacht.
Nichts ist dahin, weil ich frohsinnig bleibe

Informationen zum Gedicht: Dahin

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03.03.2020
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Witteborg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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