Chronische Geldknappheit

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
-Fiktion -

-1-
Die Geldnot geht ihm an die Nieren,
muss sich durch sie hindurchlavieren,
Schulden Entbehrungen aufzwingen,
dunkle Schatten ins Leben dringen.
-2-
Münzen, Geldscheine werden knapper,
sein Portemonnaie wird dünner, schlapper,
damit „Kasse“ haptisch, optisch stimmt
Kleingeld sich darin stattlich ausnimmt.
-3-
Geld ihm zu schnell durch die Finger rinnt,
viel mehr verliert er, als er gewinnt
bleibt drum arm wie eine Kirchenmaus,
Kleingeld hilft ihm nicht aus Armut raus.

Informationen zum Gedicht: Chronische Geldknappheit

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25.02.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.