Blues, für die armen Leut’ (Song)
Ein Gedicht von
Horst Bulla
[Strophe 1]
Ich sitze betrunken in der Bar,
Whiskey im Glas, und der Abend wird klar.
Das Glas ist halb leer, mein Herz ist es auch,
kein Cent in den Taschen, nur Kälte im Bauch.
Ich starre ins Dunkel, das vor mir steht,
ein Leben, das fällt, bevor es versteht.
[Refrain]
Und ich singe das Lied, den Blues, für die armen Leut’,
kein Geld, keine Zukunft, viele Sorgen und Not.
Viel Kummer und Ängste um das tägliche Brot.
[Strophe 2]
Ihr Leben ist selten von Freude geprägt,
ein schweres Leben, das man kaum lebt.
Die Regierenden hören das Leid nicht mehr,
sie zählen die Steuern, die Kassen so schwer.
Die Bosse, sie lachen, die Armen, sie schuften,
bis sie am Ende in Armut verbluten.
Ein Grab ohne Namen, ein Sarg ohne Licht —
und niemand, der sagt: *„Wir vergessen dich nicht.“*
[Refrain]
Und ich singe das Lied, den Blues, für die armen Leut’,
kein Geld, keine Zukunft, viele Sorgen und Not.
Viel Kummer und Ängste um das tägliche Brot.
[Bridge]
Nur Nebel der Armut poliert ihren Sarg,
kein Weinen, kein Blumen, kein Funken, kein Tag.
Doch ich trag’ ihre Namen in Händen und Herz,
sing’ ihren Schmerz, ihren Kummer, ihren Schmerz.
Die Welt soll es hören, das traurige Lied,
von Reichen und Armen, vom Unrecht, das blieb.
[Final-Refrain]
Und ich singe das Lied, den Blues, für die armen Leut’,
kein Geld, keine Zukunft, viele Sorgen und Not.
Viel Kummer und Ängste um das tägliche Brot.
Doch ich sing meinen Blues,
damit ihr, ihn hört....
Und ihr niemals vergisst,
was menschliches Recht und Unrecht ist.
Was leben und Freude,
oder leben, lebendig begraben, in Armut ist.
(Doch ich sing meinen Blues)
(damit ihr, ihn hört....)
(Doch ich sing meinen Blues)
(damit ihr, ihn hört....)
© Horst Bulla
https://youtu.be/CbtKxwmZoF0
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