Blick nach vorn

Ein Gedicht von Helga
Ein jeder hat es schon erlebt,
dass trübe Zeit ins Leben dringt,
kein Sonnenstrahl den Himmel hebt
und still das Herz in Schwere sinkt,
indes das Auge leise weint.

Dann lenke deiner Sinne Lauf
zurück in die Vergangenheit,
da hobst du dich in Tiefen auf
überstandest manches Leid,
sodass zum Grübeln dir nichts bleibt.

Oft schien es früher schlimmer noch
als das, was heute dich beschwert,
doch alles wich und zeigte doch
wie leis ein neuer Mut sich mehrt,
bis Licht den dunklen Tag verklärt.

So schwer dich auch die Trübsal drückt,
vergiss es nicht: sie geht vorbei,
auch wenn die Gegenwart dich bückt,
bleibt dir der Blick, der still und frei
das Gute sieht – und dich befreit.

Informationen zum Gedicht: Blick nach vorn

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10.04.2026
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