Bettschatz

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Bettschatz

Manchmal geht die Fantasie
Mit Sinnlichkeit durch die Decke,
Wird vielleicht sogar zur Manie,
Wenn das Unerreichbare uns necke.

Dabei liegt das Gute nah,
Bettschatz nannte man das früher,
Als man noch auf Nähe sah,
Man kein Internetbemüher.

Vorbei rauschen die Videos alle,
Geh’n ins Gemüt, brechen dort ein.
So wird das Netz uns leicht zur Falle:
Gar mancher Bettschatz bleibt allein.

Doch Männer können unterscheiden
Zwischen Bettschatz, Liebeleien.
Vielleicht können sie so vermeiden,
Dass man wartet auf ihr Freien.

©Hans Hartmut Karg
2026

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Informationen zum Gedicht: Bettschatz

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24.05.2026
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