Ballade eines Hitzetages

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Es brennt die Sonne übers Land,
der Asphalt flimmert müd und schwer.
Ein Kleid trocknet am Fensterrand,
doch auf der Haut klebt Hitze mehr.

Der kleine Lüfter surrt und lacht,
das Eis zerfließt im Eimer sacht.
Der Hund liegt helchelnd in der Glut
und jeder Schatten scheint wie Mut.

So geh durch diesen heißen Tag,
auch wenn die Luft wie Feuer drängt,
weil selbst der Sommer, Plag um Plag,
uns goldne Abendstunden schenkt.

Und sinkt zuletzt die Sonne rot,
wird selbst die schwere Schwüle mild,
Dann atmet leis der Abendhauch
und streicht ganz sanft durchs müde Bild.

(c) 26.05.2026

Informationen zum Gedicht: Ballade eines Hitzetages

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30.05.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Claudia Behrndt) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.