"Ausgestoßen"

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
-Fiktion -

Sie jagte ihn wie einen räudigen Hund vom Hof,
als er an ihre Tür klopfte, Einlass begehrte,
wünschte ihm die Pest an den Hals, er guckte treudoof,
wie ein geprügelter Hund ihr den Rücken kehrte.

Wie vor den Kopf gestoßen, schaute er belämmert,
konnte nicht begreifen, was ihm soeben geschah
fühlte sich zutiefst betreten und wie behämmert,
„Rausschmiss“ wurmte, kränkte ihn, ging ihm allzu nah.

Den Grund der heftigen Ablehnung er nie erfuhr,
er fühlte sich wie ein zur Luft erklärter Niemand
sein Herz zerbrach und sein Leben geriet aus der Spur,
es schmerzte ihn, dass sie ihm kam auf die krumme Tour.

Informationen zum Gedicht: "Ausgestoßen"

18.10.2026
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Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.