Aufgeräumt

Ein Gedicht von Hans Witteborg
Ein Anflug von Vergangenheitsbewältigung
räumt nicht nur Kopf, nein auch Regal.
Es ist ein Frust bestimmter Schwung,
nicht Ordnungsliebe auf einmal!

Man hortet, sammelt mit der Zeit,
was nur vermeintlich Sinn gegeben,
von dem man sich jetzt trennt, befreit.
man schuldet dies der Stimmung wegen.

Da wird sortiert – und Zweifel kommen,
ob dieses... jenes zu bewahren,
was letztlich noch von Nutz´ und Frommen,
wenngleich mißachtet schon seit Jahren.

Zuletzt wird alles aussortiert.
Man schwört sich selbst: „nie mehr“,
daß diese Sammelwut passiert.
Ein Schwur, wie das Regal so leer!

Informationen zum Gedicht: Aufgeräumt

839 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
26.02.2014
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.
Anzeige