Auf die Berge will ich steigen
Ein Gedicht von
Peter Leitheim
Des Morgens nach sem ersten Hahnen krähn
Auf die Berge will ich steigen
nahe zu den Wolken hin,
wo am Felsen mit dunklen Zweigen
Tannen stehn im satten Grün.
Dann am lichten Gipfels - Saume
leg ich mich ins weiche Moos,
über mir im stillen Raume
blauer Himmel grenzenlos.
Und im Tal die weiten Lande
wie in Farbentopf getaucht,
zieht sich Dorf an Dorf im Bande
in das Sonnenlicht getaucht.
Süß berauscht von Tannendüften
lieg ich glücklich selig da,
atme Wald und Mooses Düfte
gleich Nektar und Ambrosia.
Doch ganz plötzlich in der Wonne
Herzensfreude - Überschwang,
ziehen Wolken vor die Sonne
und auf einmal wird mir bang
Dann in dem ich mich besinne
was mich bald betrüben mag,
ich voll Wehmut mich erinnere
Morgen – Montag – Arbeitstag.
Leitheim Peter,
Buchautor Spiegelbild der Seele
Gedichte, Fabeln, Märchen, Poems,
Kinder- und Kurzgeschichten
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