Auf der Reeperbahn

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
In Hamburg, auf der Reeperbahn,
ist es nachts turbulent und laut.
Im Schein der grellen Lichter,
sieht man viel nackte Haut.

Olivia bedient in ihrer Bar,
im engen Mieder eingeschnürt,
sie hat dem alten Kapitän,
einen letzten Drink spendiert.

In der Herbertstraße sitzt Susi,
rote Lippen und das Herz so schwer.
Sie präsentiert sich oben ohne
und verspricht noch so viel mehr.

Im Rotlichtviertel tobt das Leben,
im Dollhouse tanzt jetzt die Lulu.
Der Hein nippt an seinem Bier
und schaut ihr begeistert zu.

Sie dreht sich an der Stange,
und streckt ihr hüsches Bein.
Hein lässt sich nicht lumpen
und gibt ihr den letzten Schein.

Informationen zum Gedicht: Auf der Reeperbahn

11.09.2026
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