Angriffskrieg
Ein Gedicht von
Peter Szneckneck
Jetzt schwört man sich wieder ein,
auf einen Führer der Stolz und Ehre schreit
Aufgewühlt, öffentlich Feindbilder malt
sich der Anderen Freiheit, unbemerkt einverleibt
bis aus Angst gewonnener Hass, alles andere überstrahlt
Danach stürzt dann wieder die Welt ein,
wie es einst gewesen ist
weil sie es jeden Tag, heraus gefordert haben
Blind mit geöffneten Armen, zur Erlangung verdienter Narben
die sie glauben mit so viel Stolz
doch nur aus Selbstüberschätzung tragen
Zehntausende gefallene Leben
in Uniformen gemacht, klein und gleich
liegen leblos im Schlamm, wegen Befehlen von oben
weil es einigen wenigen nicht reicht
Gras wächst am besten am Boden
der Menschen streben täte es ihm besser gleich
Alte Systeme, Krieg auch für Kinder
sein russisches Rentnerhirn scheint mir weich
SzIgNm 01.04.2024
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