Angesichts der Endlichkeit
Angesichts der Endlichkeit
Es sagte im Dialekt der Freund zu mir:
„Dring mer no a glaanes Häfele jetzt.“
Gern trank er immer sein kühles Bier,
Ganz in der Spur des Guten Lebens.
Das kontrollierte Trinken brachte ihm hier
Den ruhigen Blick, nicht war da gehetzt.
Das schärfte so bei ihm jenes Gespür,
Das aufkommt im Rahmen des Gebens.
Er musizierte, spielte Violine, Klavier,
Hat niemanden im Dasein jemals verletzt.
Daraus entstand unser lebenslanges Wir
Für begegnende Ohren- und Augenweide.
©Hans Hartmut Karg
2026
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