Am Rand der Erholung

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Im Januar fahre ich endlich ans Meer,
die Zeit nach der Krankheit drückt mich sehr.
Der Krebs ist vorbei, doch Müdigkeit schwer,
die Fatigue begleitet mich immer mehr.

Ich gehe zur Reha, Schritt für Schritt,
will lernen, was Kraft mir geben kann.
Die Tage lehren mich, achtsam mit mir zu sein
und finde Ruhe, wo ich nur langsam gehen kann.

Am Ende hoffe ich, ein Stück zu mir zurück,
die Müdigkeit nicht zu bekämpfen, nur zu lenken.
Mit neuer Stärke, Ruhe und Mut im Gepäck,
will ich lernen, mich selbst zu schenken.

© Claudia Behrndt
12.01.2026

Informationen zum Gedicht: Am Rand der Erholung

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18.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Claudia Behrndt) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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