Am Grenzweg

Ein Gedicht von Wolfgang Scholmanns
Im Windgesäusel schwinden Tagbilder,
am Fensterholz nagt Abendtau.
Lichtgestalten spielen auf,
werfen Schatten aufs Abschiedstor.
Farbtupfer noch, im Mondblütenlachen.
Schmales Nachtgewölk,
Stille zieht durch die Stadt.
Jenseits des Grenzweges blüht noch ein Zweig,
lass uns aufbrechen.

Informationen zum Gedicht: Am Grenzweg

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30.03.2026
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