Alle Nacht ist wesentlich

Ein Gedicht von Pfauenfeder
Hindurch die Dämmerung gesehen,
In eines Mondes spät' Geleuchte.
Sah wie an Tages letzten Wehen,
Daran die Nachtgeburt schon zeuchte.

Hin zu Gestirnen meinen Blick,
Und eine Sehnsucht so gejagt,
Ach, nimmer kehrt jemals zurück,
Was aus Vergangenheiten ragt.

Wie bittersüß schmeckt Unerreichbarkeit;
An Sternen hängt das Auge fest,
Und sag wie schmeckt die Ewigkeit,
Wenn unberührt der Tod uns lässt?

Informationen zum Gedicht: Alle Nacht ist wesentlich

19.02.2019
1.428 mal gelesen
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
Das Gedicht darf weder kopiert noch veröffentlicht werden.